Seit Frühjahr dieses Jahres sind Microsoft Windows Updates im Umlauf, welche den Secure Boot Table des Mainboards aktualisieren, ein sogenanntes „Blacklisting“.
Hierbei werden Einträge in die Secure Boot Tabelle geschrieben z.B. von angreifbaren, vormals aber gültig signierten Bootloadern usw.
Diese Listen bzw. Einträge sind mittlerweile jedoch so stark angewachsen, dass die dafür vorgesehenen Bereiche vieler Mainboard Hersteller dafür schlicht zu klein sind, da davon ausgegangen wurde, dass nur kleine oder kaum wechselnde/aktualisierte Einträge dazu kommen.
Das betrifft unterschiedlichste Hersteller (z.B. Clevo, ASUS, Gigabyte, Fujitsu usw.) als auch unterschiedliche Produkte wie Notebooks, PC’s, Embedded Barebones usw.
Aktuell lässt sich das hauptsächlich bei Microsoft Windows 11 Updates beobachten, allerdings verursachen wohl auch Microsoft Windows 10 Updates dieses Problem, nähere Informationen dazu finden Sie hier-> https://www.golem.de/news/juni-patchday-windows-update-macht-fujitsu-rechner-kaputt-2506-197156.html
Folgendes Verhalten bzw. Symptome ergeben sich daraus:
- Gerät bootet auf einmal nicht mehr-> hängt im BIOS POST Screen
- SSD + Windows Boot Manager werden aber im BIOS Setup korrekt angezeigt und erkannt
- Es ist in den meisten Fällen nicht mehr möglich eine andere SSD, USB Stick oder ähnliches mit dem Gerät anbooten zu können
- Lediglich das BIOS und die EFI Shell (falls integriert) sind noch bedienbar
Um das Verhalten zu beseitigen, reicht ein BIOS Update auf eine aktuellere oder aktuellste Version, um Mainboard seitig den Schreib Bereich des Secure Boot Table zu vergrößern-> Das Gerät ist anschließend sofort nutzbar und bootet die vorhandene Installation wieder zuverlässig.
Momentan erreichen uns sporadisch Kundenanfragen von hauptsächlich vereinzelten Notebook Modellen. Sollten Sie betroffen sein, finden Sie das passende BIOS auf unserer Website im Treiber Explorer oder kontaktieren unseren Technischen Support -> [email protected]
