LSI bietet mit dem Megaraid Storage Manager die Möglichkeit die Megaraid Controllerserie auch unter VMWare ESX Server zu verwalten.
Wie das ganze funktioniert zeigen wir Ihnen nun!
Vorweg: diese Informationen finden Sie in Englisch auch im aktuellen Megaraid-Handbuch von LSI (oder unserem FTP-Server).
- Kopieren Sie die aktuelle Linux-MSM-Version (z.B. 2.91-00_Linux_MSM.zip) auf einen USB-Stick.
- Lassen Sie sich alle erkannten Laufwerke (inkl. des USB-Sticks) mit
fdisk -l
zeigen. Merken Sie sich das dabei das Gerät (z.B. sdb, sdc)
- Mounten Sie den Stick mit
mount /dev/{Gerät} /mnt - Entpacken Sie die verschachtelten Archive ins /opt-Verzeichnis
cd /opt unzip /mnt/2.91-00_Linux_MSM.zip unzip MSM.zip cd MSM tar xzvf MSM_linux_installer-2.91-00.tar.gz
- Starten Sie die MSM-Server-Installation und starten Sie den Server neu, so dass die Dienste gestartet werden. (ggfs. VMs vorher herunterfahren!)
cd disk ./ServerInstall.sh -x sync; sync init 6
- Deaktivieren Sie die Firewall und erlauben Sie remote-root Zugriffe per SSH, um sich zum System verbinden zu können.
Die LSI-Dokumentation geht hier nicht auf eine sichere Alternative ein.chkconfig firewall off service firewall stop vi /etc/ssh/sshd_config
suchen Sie nun durch die Eingabe von /PermitRoot nach demselben Text. Plazieren Sie den Cursor auf dem Schlüsselwort no. Geben Sie nun cw (für change word) und dann yes ein. Mit Escape und :wq! können Sie die Datei speichern und vi beenden. Starten Sie nun sshd und portmap neu:
service sshd restart service portmap restart
- Verwenden Sie den Windows MSM-Client um sich mit dem Server zu verbinden.
Der Benutzer ist root, das Passwort das von Ihnen vergebene.
Achtung: das Anlegen oder Löschen von logischen Laufwerken wird vom ESX-Kernel nicht sofort erkannt. Abhilfe schafft entweder ein reboot oder der Befehl
esxcfg-rescan <vmhba##>
Wobei ## die Nummer des Controllers ist.
